Englisch lernen mittels App

Fünf App Tipps zum Englisch lernen

Ob in der Schule, im Beruf oder während des Urlaubs, um das Beherrschen der englischen Sprache kommt heutzutage niemand mehr herum. Aufgrund des großen Trends zu Smartphones und Tablet-PCs gibt es mittlerweile auch eine große Anzahl verschiedener Apps, mit denen sich die Sprache überall erlernen lässt.

Egal, ob es um das neue Lernen einer Sprache oder um die Auffrischung des Wortschatzes geht. Für jeden Bedarf gibt es auch die passende App. So kann die Wartezeit auf den Bus oder die Fahrtzeit in der Bahn einfach zum Sprachenlernen genutzt werden. Die Qualität und vorhandenen Möglichkeiten der einzelnen Anwendungen ist dabei recht unterschiedlich.

Eine App zum Englisch lernen, die sich vor allem für Einsteiger eignet, ist „Busu“. Die Bedienung gestaltet sich sehr einfach und die Lehrinhalte sind abwechslungsreich und beziehen sich hauptsächlich auf grundsätzliche Vokabeln. Um das erlernte Wissen zu verarbeiten, kann der App-Nutzer an einfachen Abschlusstests teilnehmen. Für die Anwendung spricht zum einen, dass sie gratis im Appstore heruntergeladen werden kann. Zum anderen sind die Lerninhalte bei „Busu“ nach Themen sortiert, sodass sich der Nutzer aussuchen kann, ob er bestimmte Fachbegriffe erlernt oder ob er sich vielleicht auf den nächsten Urlaub vorbereiten möchte.

app englisch lernen

Englisch lernen App ipad
Bild: Kigoo Images / pixelio.de

Um die englische Sprache zu lernen, sollte jedoch immer auch ein Wörterbuch zur Hand genommen werden. Auch dieses gibt es mittlerweile mobil in Form einer App.

Empfehlenswert ist hier die App des Englisch Deutsch Wörterbuchs von Langenscheidt. Hierbei handelt es sich um ein umfassendes Standard-Nachschlagewerk, welches in den unterschiedlichsten Situationen, in welchen die englische Sprache benötigt wird weiterhelfen kann. Pluspunkte der Wörterbuch App von Langenscheidt sind zum einen, dass eine Suchfunktion genutzt werden kann, wenn schnell ein Begriff gefunden werden soll. Ebenfalls verfügt die App über eine Sprachausgabe, die dem Englisch lernenden auch bei der Aussprache der Vokabeln behilflich ist. Lediglich der Anschaffungspreis sollte bedacht werden, bevor in die App investiert wird.

Die Sprache spielerisch erlernen

Wer mittels App englisch lernt, der kann entweder strengen Übungen folgen oder die Sprache spielerisch erlernen. Dies ist zum Beispiel in der Lingupinguin Deutsch Englisch App möglich. Hier folgt der Nutzer keinen strengen Vokabel-Trainings. Die App richtet sich ausschließlich an Einsteiger und kann vor allem gut von Kindern genutzt werden, denen die englische Sprache näher gebracht werden soll. Die App ist relativ kostengünstig zu erhalten. Als Nachteil sind die Hintergrundgeräusche zu nennen, die durch die App führen. Ansonsten können grundsätzliche Vokabeln, die für den Einstieg in die Sprache benötigt werden, spielend leicht erlernt werden.

Apps zum Englisch lernen gibt es für jedes Smartphone und für jedes Betriebssystem. Es spielt also keine Rolle, ob die fremde Sprache auf einem iOS- oder einem Android-Gerät erlernt werden soll. Eine vorwiegend für Geräte, die mit dem Android-Betriebssystem von Google arbeiten konzipierte App ist Doulingo. Hier werden die Aspekte des Lernens und animierte Elemente miteinander verknüpft. Der Nutzer wird spielend mit Hilfe von Bildern und Erläuterungen durch diverse Vokabeln geführt, welche thematisch sortiert sind. Abschlusstests helfen dabei, das erworbene Wissen zu kontrollieren. Vorteilhaft an Doulingo ist auch, dass sich der Schwierigkeitsgrad stets erhöht. Daher eignet sich die Anwendung sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene.

Eine App für schnelle Schüler

Natürlich sollte sich jeder ausreichend Zeit nehmen, denn eine fremde Sprache erlernt man nicht im Schlaf. Will man sich jedoch auf eine Reise oder eine berufliche Herausforderung vorbereiten, dann muss es manchmal schnell gehen. Auch für dieses Bedürfnis gibt es die richtige App. Die App „Englisch in einem Monat“ vermittelt wesentliches Grundwissen in vier Wochen. Die App kann sowohl in einer kostenlosen als auch in einer kostenpflichtigen Variante heruntergeladen werden. Die Anwendung konzentriert sich auf den englischen Grundwortschatz. Dabei wird im Wesentlichen auf audiovisuelle Effekte Wert gelegt. Mit hilfreichen Bildern können grundsätzliche Vokabeln erlernt werden. Die Audiofunktion unterstützt den Lernenden dabei, die richtige Aussprache zu trainieren. Englisch in einem Monat macht zwar keinen Muttersprachler aus dem Nutzer der App, er ist jedoch für den alltäglichen Umgang mit der Sprache bestens gerüstet.

Englischkurse auf der App

Es gibt mittlerweile auch komplette Lernkurse, die als App angeboten werden. Diese sind besonders für Menschen geeignet, die Englisch nicht nur als Schriftsprache benötigen. Die Kurse sind in verschiedene Lektionen aufgeteilt, die nochmals in einzelne Übungen untergliedert sind. Zumeist erfordern diese viel eigenes Sprechen, sodass der Wortschatz effektiv vertieft werden kann. Der Vorteil dabei ist, dass nicht nur einzelne Wörter, sondern ganze Sätze selbst gesprochen werden müssen. Einen sehr umfangreichen Englischkurs gibt es beispielsweise vom Anbieter Babbel. Die erste Lektion ist dabei kostenlos, für den weiteren Sprachkurs wird ein Abo benötigt. Vorteil dabei ist, dass die Kurse auf mehreren Geräten gleichzeitig absolviert werden können.

Mit Rätseln den Wortschatz erhöhen

Und auch das Lösen von Rätseln lässt sich der eigene Wortschatz auf spielerische Weise vergrößern. Auch hierfür gibt es auf dem Markt bereits einige verschiedene Apps. Die meisten Anwendungen bieten verschiedene Schwierigkeitsgrade, die den Vorkenntnissen entsprechend eingestellt werden können. Die Rätsel-App von Pons bietet beispielsweise 12 unterschiedliche Rätselarten in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Für jedes gelöste Rätsel werden Punkte vergeben und sollte eine Aufgabe noch nicht perfekt gelöst worden sein kann diese später nochmals wiederholt werden.

Frau mit Smartphone

Durch die Möglichkeit verschiedene Spielerkonten anzulegen kann die App von mehreren Personen genutzt werden, ohne dass dabei der eigene Lernfortschritt beeinflusst wird.

Bild: Julien Christ  / pixelio.de

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